03.Spieltag: VfB Großfriesen - Post SV Plauen

Vogtlandklasse, 3. Spieltag
  Samstag, 30.08.2025 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Großfriesen)
 

VfB GroßfriesenWappen VfB Großfriesen

-

 

8:0

(4:0)

 

Post SV Plauen

Wappen_Post

            

 


Vorbericht:

Das zweite Auswärtsspiel der Saison steht an, die Postler gastieren beim derzeitigen Spitzenreiter, dem VfB Großfriesen.

Die Postler konnten in der letzten Woche zuhause den ersten Sieg, der noch frischen Saison, einfahren. Dabei zeigte man ein komplett anderes Gesicht im Vergleich zur deutlichen Niederlage im ersten Spiel. Dieses disziplinierte und mannschaftlich geschlossene Auftreten sowie das dabei gesammelte Selbstbewusstsein gilt es mitzunehmen, um eine absolute Topleistung eines jeden Einzelnen zeigen zu können. Nur so kann es möglich sein, dass man beim Favoriten aus Großfriesen etwas zählbares holt.

Denn die Großfriesener gehören seit ihrem Aufstieg in der Saison 21/22 immer zu den Topmannschaften der Vogtlandklasse und werden dies auch aller Voraussicht nach in dieser Saison wieder tun. Standesgemäß holten die Gastgeber zwei Siege aus zwei Spielen und setzten in der letzten Woche ebenfalls zuhause gegen die Zweitvertretung des SV Merkur 06 Oelsnitz mit 8:1 ein echtes Statement.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt eine insgesamt recht ausgeglichene Statistik. Man traf seit 2005 insgesamt zwölf mal aufeinander, sechs mal gewann Großfriesen, fünf mal die Postler, einmal teilte man die Punkte. Zuletzt spielte man in der Aufstiegssaison der Großfriesener 2021 gegeneinander, unterlag dabei zuhause denkbar knapp mit 1:2. Das letzte Auswärtsspiel in Großfriesen liegt dagegen bereits schon etwas länger zurück, dies fand 2019 statt, damals geriet man mächtig unter die Räder und verlor mit 6:0.

Ein solches Ergebnis gilt es am Wochenende in jedem Fall zu vermeiden, in jedem Fall steht den Postlern eine sehr schwere Begegnung bevor, in der man defensiv, vor allem aber auch der mannschaftliche Zusammenhalt auf die Probe gestellt wird.


(JH)


Spielstatistik:

VfB: Glöckl, Stamer (14. Schnabel), Bachl, Zaretzky, Winkler (46. Hommel), Ruderisch, Keil, Röhn, Küpper (69. Roßberg), Mierendorf, Heinz
PSV: Horlbeck, S.Müller, D.Turban, Hock, Uhlemann, T.Hartung (46. Fülle), Abanda, Schalowski (87. Goerke), Schäbitz (46. Regitz), J.Hartung, E.Turban

Tore: 1:0 Zaretzky (3.), 2:0 Röhn (29.), 3:0 Mierendorf (34.), 4:0 Zaretzky (39.), 5:0 Hommel (56.), 6:0 Mierendorf (68.), 7:0 Zaretzky (88.), 8:0 Roßberg (90.)

Schiedsrichter: David Nemec, 1.Assistent: Alexander Poller, 2.Assistent: Matthias Harloff

Karten: 2/2
Zuschauer: 105

 

Spielbericht:

Die Postler starten denkbar schlecht in die Partie, es fehlt von Beginn an Konzentration und Spritzigkeit. Dies wird schon nach drei Minuten knallhart bestraft. Für die Gäste geht der Großfriesener Angriff zu schnell, Horlbeck wehrt den ersten Schuss noch ab, beim Abpraller steht Zaretzky jedoch bereit und verwandelt. Auch der frühe Rückstand rüttelt die Blau-Gelben nicht direkt wach, erst nach einer viertel Stunde schafft man es etwas aktiver zu werden, Zweikämpfe überhaupt konsequent zu führen und diese auch zu gewinnen. Die direkte Folge sind erste Chancen. Währenddessen die Blau-Gelben mehrere Top-Möglichkeiten durch Abanda, T.Hartung, Uhlemann oder J.Hartung vergeben sind es die Gastgeber, die kleinere Lücken und Abstände in der Postdefensive eiskalt ausnutzen. So bauen sie die Führung durch Röhn, fünf Minuten später durch Mierendorf mit einem frechen, aber sehr platzierten, strammen Schuss aufs kurze Eck und kurz vor der Pause durch Zaretzky, nach einer Ecke mittels Schuss aus der Drehung, weiter aus.
Damit geht es mit einem 4:0 für die Hausherren zum Pausentee. Nach einer schlechten Anfangsviertelstunde fangen sich die Postler, scheitern im Torabschluss an sich selbst, erzielen aus mindestens vier top Möglichkeiten keinen Treffer. Großfriesen gibt sich im Abschluss eiskalt und erzielt aus sechs guten Möglichkeiten vier Tore. Auch wenn die Begegnung bereits entschieden ist, möchte man auch in Halbzeit zwei weiterhin mitspielen und sich nicht aufgeben.
Dementsprechend gehen die Postler aus der Pause. Man bietet dem Gegner Paroli, versucht im eigenen Ballbesitz Fußball zu spielen und kann sich so kleinere Chancen erarbeiten. Auch hier bleibt man glücklos und kann keinen eigenen Treffer trotz guter Gelegenheiten erzielen. Insgesamt neutralisiert man sich jedoch bereits im Mittelfeld häufig. Mit dem ersten ordentlich ausgespielten Angriff schraubt Hommel für die Gastgeber das Ergebnis in die Höhe. Zwanzig Minuten vor Ende trifft Mierendorf zum 6:0. Im Anschluss verzeichnen die Postler, die sich noch immer nicht aufgeben, den zweiten Alutreffer des Tages aus aussichtsreicher Abschlussposition. Großfriesen gelingt nun mit massig Oberwasser fast alles, Post hält nach Kräften dagegen. Bis zum Schlusspfiff erhöhen Zaretzky und Roßberg nochmals das Ergebnis.
Am Ende steht eine krachende 8:0 Auswärtsniederlage zu Buche. Insgesamt zeigt man trotz der vielen Gegentore keinen schlechten Auftritt. Weite Strecken spielte man gut mit, kommt zu teils sehr guten Torchancen, leider schafft man es nicht aus sieben großen bzw. teils 100 prozentigen Chancen ein Tor zu erzielen. Großfriesen ist letztlich trotzdem das bessere, aber vor allem das viel effizientere Team, acht Tore aus zwölf Chancen untermauern dies deutlich. Positiv zu erwähnen ist dennoch, dass man dem Gegner über weite Strecken Paroli bieten konnte, sich nie aufgegeben hat und trotz allem immer wieder zu Chancen gekommen ist. In der nächsten Woche trifft man zuhause auf den SV Merkur Oelsnitz II.

(JH)

 

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