08.Spieltag: VfB Pausa-Mühltroff - Post SV Plauen

Vogtlandklasse, 08. Spieltag
  Sonntag, 12.10.2025 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Sportplatz Mühltroff)
 

VfB Pausa-Mühltroff  Wappen VfB Pausa-Mühltroff

-

 

2:1

(1:0)

 

Post SV Plauen

Wappen_Post


            


Vorbericht:

Am achten Spieltag steigt die Wiederholung des letztwöchentlichen Pokalspiels. Diesmal auswärts, wieder trifft man auf den VfB Pausa-Mühltroff.

Die vergangenen Wochen in der Liga verliefen für die Postler eher weniger zufriedenstellend. Zweimal unterlag man zuletzt. Gegen den VfB Plauen Nord verlor man auswärts, gegen die SpVgg Heinsdorfergrund 02 zog man zuhause mit 1:2 den Kürzeren. Neun Punkte hat man derzeit auf der Haben-Seite, rangiert sich damit auf Tabellenplatz 9 ein. Jedoch ist insbesondere auswärts die bisherige Bilanz erschreckend, keine Punkte und auch keine eigenen Tore, dafür bereits 14 Gegentore. Diese Horrorbilanz gilt es in dieser Woche zu durchbrechen.

Der VfB Pausa-Mühltroff liegt derzeit auf Tabellenplatz 6, mit nur einem Punkt mehr als die Postler. Auch die Gastgeber unterlagen in ihren letzten beiden Partien in der Liga, sodass man so etwas den Anschluss an die Tabellenspitze verloren hat. Hinzu kommt die Niederlage nach Verlängerung im Pokal gegen die Postler in der Vorwoche. 

So treffen zwei Teams aufeinander, die beide unbedingt gewinnen wollen. Die Gastgeber um nach vorne aufzuschließen und um die Pokalniederlage wett zu machen, die Postler wiederum um endlich auswärts zu punkten. So darf man erneut eine enge Begegnung erwarten.

(JH)


Spielstatistik:

VfB: Remmer, Schädlich (70. J.Müller), Gebhardt (76. E.Fuchs), Lailach, S.Fuchs, Kunstmann (46. Strobel), Stiller, Wetzel, Besser, Grüner, Thieme (86. Trommer)
PSV: Langner, Müller, D.Turban (60. Kurzendörfer), Hock, T.Hartung, Uhlemann (46. Abanda), Rausch (46. Förster), Schalowski (80. Roth), Schäbitz, J.Hartung, E.Turban (70. Regitz)

Tore: 1:0 Lailach (14.), 2:0 Strobel (47.), 2:1 Kurzendörfer (90.+4.)

Schiedsrichter: Marcel Gramsch, 1.Assistent: Torsten Albert, 2.Assistent: Manfred Jahn

Karten: 1/1
Zuschauer: 130

 

Spielbericht:

Auf dem tiefen Mühltroffer Rasenplatz erwischen die Postler zunächst den besseren Start in die Partie. Trotz des schwer zu bespielenden Geläufs versuchte man es von Beginn an mit kurzen Kombinationen. So kommt man zu kleineren Halbchancen und Abschlüssen aus der zweiten Reihe. Dennoch nahmen Pässe und Ballannahmen oft einen unerwarteten Lauf, sodass man immer wieder Ballverluste zu verzeichnen hatte. Die Gastgeber konzentrierten sich dagegen auf Fußball in seiner einfachsten Form, sobald der Ball vor deren Füße gelangte, wurde der Ball in die Spitze gebracht. In der Anfangsphase vorrangig lang auf die Außen, wo der Flügelspieler der Heimelf seine Geschwindigkeitsvorteile zunächst zu nutzen wusste, im weiteren Verlauf konnten die Plauener die Angriffe jedoch immer im Verbund verteidigen. Knapp eine viertel Stunde ist gespielt, als die Postler tief in der eigenen Hälfte auf der Außen den Ball verlieren. Es reicht der Ball in die Mitte, wo Lailach der schläfrigen Post-Defensive einen Schritt voraus ist und zum 1:0 trifft. Nach dem Rückstand tut man sich zunächst sehr schwer, immer wieder entscheidet man sich überhastet für den langen Ball, der wirkungslos von der Mühltroffer Defensive abgefangen wird. Es kommt kaum ein Spielfluss zu Stande, was auch daran liegt, dass der Gegner seine Zweikämpfe nun konsequenter führt, während die Postler nicht richtig dagegen halten. Dennoch kommt man zu Chancen, so steht Müller nach einem Uhlemann-Pass frei vorm Tor, den Abschluss kratzt Torhüter Remmer jedoch mit einem Wahnsinns Reflex von der Linie. Auch hätten die Postler einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen, doch leider übersieht das Schiedsrichtergespann einen klaren Tritt, als Rausch früher an den Ball kommt als sein Gegenspieler. Trotz guter Möglichkeiten schafft man es jedoch nicht das Spiel wieder an sich zu reißen, was hauptsächlich daran liegt, dass man immer mehr mit den Bedingungen hadert.

Damit geht es mit einem 1:0 Rückstand in die Halbzeit. Trotz guter Chancen hat man nach dem Gegentor deutlich nachgelassen, sodass der Rückstand insgesamt in Ordnung geht. Mit einige Anpassungen soll es nach der Pause wieder zielstrebiger in Richtung Heimtor gehen. 

So kommen die Postler zunächst recht gut aus der Pause, spielerisch lässt man den Ball wieder besser laufen und kann sich so dem Tor der Mühltroffer wieder annähern. Doch auch die defensive Schläfrigkeit der ersten Hälfte kehrt schnell wieder zurück. Ein langer Ball wird vom Gegner abgefangen, es folgt ein Ball in die Tiefe, die Ablage vor dem Tor und Strobel steht bereit, um den Ball hinter die Linie zu bringen. Mit dem zweiten Gegentreffer bereits kurz nach der Pause ist die Aufgabe direkt deutlich komplizierter geworden. Dies ist den Postlern in der Folge in ihren Aktionen auch anzumerken. Zwar läuft man weiter an und versucht zu Torchancen zu kommen, jedoch ist man sowohl im Abschluss als auch beim letzten Pass oft zu überhastet und ungenau. Der immer schwieriger zu bespielende Rasen trägt dabei sein Übriges bei, was auch die Gastgeber immer wieder zu spüren bekommen. Währenddessen die Postler zunehmend mehr riskierten und dabei sehr hoch stehen, konzentriert sich die Heimelf weiterhin auf lange Bälle. Immer wieder wird so die Post-Abwehr mit Leichtigkeit überspielt und in Laufduelle gezwungen. Meist klärt man in höchster Not, bei einigen Bällen kommt man jedoch auch den entscheidenden Schritt zu spät. Mit einer gehörigen Portion Glück und dem ein oder anderem Schlammhügel auf dem Rasen fällt das alles entscheidende Tor für die Heimelf nicht. In der Schlussphase kommen auch die Postler wieder zu einigen guten Abschlüssen, aber auch hier fehlt das Glück oder der Mühltroffer Schlussmann kann fulminant parieren. So auch bei einem Schuss von T.Hartung. Der Anschlusstreffer von Kurzendörfer in der Nachspielzeit kommt letztlich zu spät. 

Damit endet die Partie mit einem knappen 1:2. Insgesamt ist man nicht die schlechtere Mannschaft gewesen, doch Fehler in entscheidenden Momenten, offensive Harmlosigkeit und eine Portion Pech bei den sich bietenden Abschlüssen werden vom Gegner bestraft.

(JH)

 

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