16.Spieltag: Post SV Plauen - VfB Großfriesen
Vogtlandklasse, 16. Spieltag
Samstag, 14.03.2026 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Luisenstraße)
Post SV Plauen
| -
0:9 (0:6)
| VfB Großfriesen
|
Vorbericht:
Am kommenden Spieltag begrüßt der Post SV Plauen den Spitzenreiter. Die Plauener treffen im ersten Heimspiel 2026 auf den VfB Großfriesen. Die Rollenverteilung für diese Begegnung ist deutlich: Mit 33 Punkten aus 15 Spielen und einem Torverhältnis von 65:20 führt der VfB die Vogtlandklasse an. Die Offensive der Gäste ist das Maß aller Dinge – kein Team trifft häufiger, kaum eines spielt so dominant. Dies bekamen die Postler besonders im Hinspiel am eigenen Leib zu spüren, als man auswärts deutlich mit 8:0 unterging. Doch auch die Gäste scheinen nicht unfehlbar, so unterlagen diese in der Vorwoche mit 4:1 beim SV Merkur Oelsnitz II. Besonders interessant ist dabei, dass die Oelsnitzer im Hinspiel ähnlich deutlich wie die Postler mit 8:1 den Großfriesenern unterlagen. Dieser Umstand und eine starke Heimbilanz lassen Hoffnung auf Punkte gegen den Spitzenreiter aufkeimen. Zumal die Postler mit 25 Punkten und einem Platz 4 selbst keinesfalls so schlecht dastehen, wie das Hinspielergebnis vermuten lässt. Weiterhin bewies man in der Vorwoche bereits, dass man auch mit kompakter Defensivarbeit und mannschaftlicher Geschlossenheit zu überzeugen weiß. Ohne Zweifel wird es genau dies und eine konsequente Chancenverwertung benötigen, wenn man dem Spitzenreiter und dessen Offensivstärke Paroli bieten möchte. Mit einem Sieg könnte man noch deutlicher zur Spitzengruppe aufschließen und sich vor allem etwas mehr vom breiten Tabellenmittelfeld absetzen. So ist alles angerichtet für ein intensives und spannendes Spiel. (JH) |
Spielstatistik:
PSV: Horlbeck, Müller, D.Turban, Hock, T.Hartung (72. Goerke), Uhlemann (46. Kurzendörfer), Schäbitz, k.A. (72. Leihkauf), J.Hartung, Förster, E.Turban (72. Köbke) VfB: Glöckl, Voigt, Stamer (59. Ruderisch), Schnabel, Egelkraut, Keil, Röhn, Heinz, Mierendorf, Küpper (59. Röner), Zaretzky (46. Hommel) Tore: Egelkraut (17.), Mierendorf (25., 33., 51.), Keil (31.), Stamer (40.), Zaretzky (45.), D.Hommel (47., 83.) Schiedsrichter: Axel Reinhold, 1. Assistent: Daniel Ernst, 2. Assistent: Jörg Schnabel Karten: -/- |
Spielbericht:
Die Postler starten extrem defensiv in die Partie und wollen den Gästen zunächst viel Raum mit Ball lassen, dafür jedoch im letzten Drittel sehr kompakt stehen, um wenig bis nichts an Torchancen zuzulassen. Großfriesen dagegen ist von Minute eins an hellwach, sehr dominant in den Zweikämpfen und kontrolliert das Geschehen sofort. Zunächst scheint es noch so als kann Post dagegen halten, doch bereits nach wenigen Minuten häufen sich die Ungenauigkeiten und die Gäste kommen immer wieder gefährlich vor das Tor der Postler. So sorgen die Großfriesener schnell für klare Verhältnisse. In der 17. Minute bringt Egelkraut seine Mannschaft nach einem Abpraller in Führung und nur wenig später nutzt Mierendorf einen weiteren zum 0:2. Nach einem Eckball köpft Keil zum 0:3 ein. Post weiß derweil kaum was geschieht, während Mierendorf nach kapitalem Fehler im Spielaufbau der Postler sehenswert zum 0:4 trifft. Kurz vor der Pause erhöhen Stamer und Zaretzky auf 0:6 . Seitens der Heimelf eine Halbzeit zum Vergessen. Man zeigt nichts von den Eigenschaften, die die Postler so häufig ausgezeichnet haben, sodass man zurecht mit einem 0:6 Rückstand in die Pause geht. Nun heißt es für die zweite Halbzeit Charakter zu beweisen und trotz des gelaufenen Spiels nochmal alles zu geben. Doch auch nach dem Seitenwechsel scheinen nur die Gäste konzentriert zu sein. Bereits kurz nach Wiederanpfiff trifft der eingewechselte Hommel zum 0:7. Wenig später deklassiert Mierendorf die Abwehrreihe des Post SV und trifft zum 0:8. Die Postler unternehmen in Halbzeit zwei nochmal den Versuch irgendeine Art Gegenwehr zu bringen, doch die Gäste zeigen den Blau-Gelben immer wieder klare Grenzen auf. Knapp zwanzig Minuten vor Schluss wechselt Post nochmal durch und zeigt ab da immer wieder Ansätze von Angriffen und kommt sogar zu Halbchancen, währenddessen die Gäste vermutlich zwei Gänge zurückgeschaltet haben und die Partie auslaufen zu lassen. Letztlich setzt Hommel mit dem 0:9 den Schlusspunkt. Am Ende steht eine in der Höhe mehr als verdiente Heimniederlage zu Buche, da man über nahezu 90 Minuten fußballerisch nicht stattfindet und außerdem auch in Punkto Zweikampfführung, Laufbereitschaft und Teamwork stark zu wünschen übrig lässt. Jetzt heißt es schnell diesen Auftritt zu vergessen und in der nächsten Woche Wiedergutmachung zu betreiben. Man trifft auswärts auf den SV Merkur 06 Oelsnitz II. (JH) |
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