03.Spieltag: Post SV Plauen - SV Merkur 06 Oelsnitz II

Vogtlandklasse, 03. Spieltag
  Samstag, 05.09.2026 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Luisenstraße)
 

Post SV Plauen

Wappen_Post

-

 

1:7

(1:1)

 

SV Merkur 06 Oelsnitz IISV Merkur 06 Oelsnitz II 

 

 

 
Vorbericht:

Am Samstag steht für den Post SV Plauen das nächste Heimspiel an. Es gastiert die zweite Mannschaft des SV Merkur 06 Oelsnitz.

Für beide Mannschaften geht es dabei um wichtige Punkte. Während Merkur mit drei Punkten aus zwei Spielen auf Rang vier steht, wartet der Post SV nach zwei Spieltagen noch auf den ersten Dreier, liegt mit einem Punkt lediglich auf Platz elf.

Nach der eher enttäuschenden Saisonvorbereitung schaffen es die Postler auch in der Liga noch nicht in Schwung zu kommen. Zum Saisonauftakt holte man an der Luisenstraße ein 1:1 gegen die SG Rotschau. In der Vorwoche unterlag man beim SV 1903 Kottengrün mit 1:3. In beiden Partien konnte man nicht überzeugen, besonders gegen Kottengrün zeigte man einen erschreckenden Auftritt, sodass man mit dem Ergebnis letztlich noch sehr glücklich davonkam. Der SV Merkur 06 Oelsnitz 2 dagegen startet mit einer Niederlage gegen den VfB Pausa-Mühltroff in die Saison. Am zweiten Spieltag siegte man jedoch mit 3:0 deutlich gegen die SpVgg Heinsdorfergrund.

Im direkten Vergleich aus der letzten Saison kommen die Gäste ebenfalls besser weg. Merkur gewann dabei jeweils zuhause 4:0 und 4:1 (Vogtlandpokal). Einzig auf dem heimischen Geläuf konnten die Postler mit 3:1 siegen.

Die Ausgangslage verspricht damit ein interessantes, wie auch anspruchsvolles Duell. Neben Wiedergutmachung ist man klar auf die ersten drei Punkten der Saison aus. Dazu gilt es in erster Linie wieder konsequenter, aggressiver und auch geschlossener aufzutreten, Fehler im eigenen Spiel abzustellen und offensiv die eigenen Chancen konsequent zu nutzen.

(JH)


Spielstatistik:

PSV: Langner, Müller, Turban (68. Köbke), Uhlemann (87. k.A.), Tom Heinemann, Rausch, Schalowski (82. Limbecker), Regitz, J.Hartung, Tim Heinemann (58. Abanda), Förster
SVM: Thoß, Prang, N.Müller (74. Henke), Steinel, Hirsch, Röhling, Weitbrecht (80.De.Reich), Weller, Du.Reich, Leucht, Winkler

Tore: 1:0 Tim Heinemann (14.), 1:1 Hirsch (26.), 1:2 Weitbrecht (51.), 1:3 Winkler (64.), 1:4 Hirsch (77.), 1:5 Röhling (79.), 1:6 Hirsch (80.), 1:7 Hirsch (86.)

Schiedsrichter: Benjamin Adam, 1.Assistent: Marco Rüger, 2.Assistent: Christian Baer

Karten: 1/2
Zuschauer: 67

 

Spielbericht:

Anders als in der Vorwoche erwischen die Postler einen sehr guten Start. Von der ersten Minute an ist man präsent in den Zweikämpfen, engagiert und mit sowie gegen den Ball äußerst aktiv. Immer wieder gewinnen die Blau-Gelben früh Bälle und erarbeiten sich in der Folge gute Tormöglichkeiten. Die Gäste haben in dieser Phase kaum Zugriff auf das Spiel und können wenn nur über Konter gefährlich werden. Nach gut einer viertel Stunde belohnen sich die Postler für die gute Anfangsphase. In der Defensive erobert man zunächst den Ball, Rausch setzt in der Folge Tim Heinemann gut in Szene. Dieser behauptet sich stark gegen seine Bewacher und schließt ins untere Eck ab. Mit dem verdienten Führungstreffer im Rücken bleibt man weiter am Drücker und hat mehrfach die Gelegenheit, das 2:0 nachzulegen. Förster und Turban vergeben aus aussichtsreicher Position, doch der zweite Treffer will nicht fallen. Stattdessen kassiert man selbst ein Gegentor. Nach einem Konter ist man auf der Außenbahn zu überstürzt und lässt sich zu leicht ausnehmen. Die Hereingabe kann man zunächst noch abwehren, doch der Abpraller landet im Rücken der Abwehr bei Hirsch. Der bedankt sich und schiebt zum 1:1 für Oelsnitz ein. Trotz dieses Rückschlags lässt man sich nicht hängen, machten weiter Druck und spielt weiter nach vorne. Weitere Tore wollen aber bis zur Pause nicht gelingen.

Damit geht es mit einem Unentschieden in die Pause, neben dem unnötigen Gegentor muss man sich dabei leider auch die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen. Doch wenn man in der zweiten Hälfte weiter so spielt, sollten drei Punkten nichts im Wege stehen.

Nach Wiederanpfiff kommen die Postler zunächst wieder gut aus der Kabine und knüpften an die ordentliche Leistung aus der ersten Halbzeit an. Doch statt auf 2:1 zu erhöhen sind es die Oelsnitzer, die die Partie entscheidend auf ihre Seite ziehen. Gleich zweimal kann Oelsnitz über die rechte Seite der Postler durchbrechen und die daraus entstandenen Möglichkeiten jeweils zum Tor nutzen. Aus dem 1:1 wird so innerhalb kurzer Zeit ein 1:3. Danach verlieren die Postler, wie schon in der Vorwoche in Kottengrün, zunehmend die Ordnung und man fällt wieder vollkommen auseinander. Merkur nutzt dies gnadenlos aus und kommt vor allem über lange Bälle immer wieder gefährlich vor das Post-Tor. Die nächsten Treffer lassen so nicht lange auf sich warten und sorgen schließlich für eine deutliche Führung der Gäste. Post lässt bereits nach dem 1:3 merklich die Köpfe hängen und gleichzeitig die Defensivreihe regelmäßig im Stich. Im Spiel nach vorne hat man sich trotz des immer deutlicher werdenden Ergebnisses nicht aufgegeben. Man versucht weiterhin Fußball zu spielen, sucht den Weg nach vorne und erarbeitet sich auch weitere Chancen. Nur gelingt offensiv an diesem Tag einfach überhaupt nichts mehr. Während Post die guten Möglichkeiten nicht nutzt, schien bei Oelsnitz dagegen nahezu jeder Schuss den Weg ins Tor zu finden.

Am Ende steht deshalb eine bittere und mit 1:7 deutlich zu hohe Niederlage, die den tatsächlichen Spielverlauf nur sehr bedingt widerspiegelt. Gerade aufgrund der starken ersten Halbzeit und der guten Anfangsphase nach der Pause ist das Ergebnis besonders ärgerlich. Post hat gezeigt, dass man Fußball spielen und Spiele über weite Strecken bestimmen kann, muss aber in punkto Chancenverwertung konsequenter werden, nach Rückschlägen einen kühlen Kopf bewahren und die Ordnung behalten.

(JH)

 

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