04.Spieltag: SV 08 Wildenau - Post SV Plauen
Vogtlandklasse, 04. Spieltag
Sonntag, 13.09.2026 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Wildenau)
SV 08 Wildenau | -
1:3 (0:2)
| Post SV Plauen
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Vorbericht:
Der vierte Spieltag steht bevor, Post spielt zum Sonntag gegen den SV 08 Wildenau. Die Ausgangslage beider Mannschaften ist recht ähnlich, beide Teams konnten in den vergangenen drei Partien lediglich einen Punkt sammeln. Wildenau verlor die beiden ersten Saisonspiele gegen Wernesgrün und Pausa-Mühltroff. Am dritten Spieltag konnte man erstmals auswärts gegen Heinsdorfergrund punkten. Post konnte zunächst am ersten Spieltag gegen die SG Rotschau punkten. In der Folge enttäuschte man auswärts gegen Kottengrün und kann sich nach der gezeigten Leistung glücklich schätzen nur mit 3:1 verloren zu haben. Am dritten Spieltag zeigte man zunächst eine ansprechende Leistung gegen den SV Merkur Oelsnitz II. Die Postler gehen mit 1:1 in die Pause, die zweite Hälfte ist dann jedoch nur schwer in Worte zu fassen. Trotz zunächst guter Möglichkeiten geriet man aufgrund individueller Fehler mit 1:3 in Rückstand und gab sich schließlich komplett auf, sodass es zum Ende ein krachendes 1:7 setzte. Soll es in dieser Woche etwas mit dem ersten Dreier der Saison werden, muss man sich also grundlegend hinterfragen, endlich wieder als geschlossene Einheit mit Disziplin und Spielfreude auf den Platz gehen. Vor allem muss man dies aber konzentriert über 90 Minuten auf den Platz bringen, besonders aber in den schwierigen Phasen der Partie.
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Spielstatistik:
SVW: Hölzel, Löschner, Möller, Kämpfe, Zeitler, Bräunlich (46. Oeser), Tümpner (71. Spitzner), Mädler, Reinhardt (65. Maschke), Schneider, Stock Tore: 0:1 Rausch (6.), 0:2 Tom Heinemann (40.), 0:3 Abanda (74.), 1:3 Löschner (82.) Schiedsrichter: Rene Weidlich, 1.Assistent: Stefan Gäbler, 2.Assistent: Maik Müller Karten: 3/3 |
Spielbericht:
Der Post SV Plauen startet beim SV Wildenau gut in die Partie. Mit viel Ballbesitz hat man sofort die Kontrolle über das Spiel und kommt vereinzelt über gute Kombinationen auf den Außenbahnen zu gefährlichen Aktionen. Defensiv steht man von Beginn an sehr solide. Gegen den Ball arbeitet die Mannschaft geschlossen und gibt Wildenau dadurch nur wenig Raum. Insgesamt steht man etwas tiefer als in den vergangenen Wochen. Den Gastgebern bleibt als Mittel nur der lange Ball. Post schafft es sich für die gute Anfangsphase bereits früh zu belohnen und geht in Führung. Dabei gerät ein eigentlich harmloser langer Ball von Rausch deutlich zu lang, der Torwart verschätzt sich und schlägt unter dem Ball hindurch, sodass dieser ins Tor kullert. Nach der Führung läuft das Spiel zunächst unverändert weiter. Gut zwanzig Minuten sind gespielt, als die Postler nach unnötigen Diskussionen mit dem Schiedsrichter zum Wechseln gezwungen werden, um sich nicht selbst zu schwächen. Die Umstellung bringt das Spiel der Postler etwas aus dem Tritt, man verliert den Zugriff auf das Spiel und agiert häufig zu hektisch. Bälle gehen zu schnell wieder verloren und man bringt sich dadurch unnötig selbst in Schwierigkeiten. Dank der weiterhin geschlossenen Defensivarbeit und mehreren starken Paraden von Keeper Horlbeck bleibt die Mannschaft jedoch stabil. Wildenau kommt nur selten gefährlich vor das Tor. Offensiv können die Blau-Gelben immer wieder Nadelstiche durch Konter und schnelle Verlagerungen setzen. Dabei werden einige vielversprechende Angriffe bereits früh aufgrund vermeintlicher Abseitsstellungen zurückgepfiffen. Das 2:0 entsteht schließlich ebenfalls aus einer gut herausgespielten Kontersituation. Nach wenigen Stationen landet der Ball bei Tom Heinemann, welcher sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzten und nicht mal durch ein Foul gestoppt werden kann, bevor er den Torhüter umkurvt und den Ball ins leere Tor einschiebt. Damit geht man mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause. Insgesamt zeigt man sich defensiv wie offensiv effektiv, hält man dies auch für die zweite Hälfte aufrecht, ist der erste Dreier der Saison möglich. Auch nach dem Seitenwechsel bleibt das Bild weitgehend unverändert. Der Post SV steht defensiv geschlossen und macht es Wildenau weiterhin schwer, Lösungen zu finden. Viel fällt dem Gastgeber offensiv nicht ein, während die wenigen Situationen konsequent verteidigt werden. Offensiv setzt der Post SV weiterhin vor allem auf Konter und wird regelmäßig durch diese gefährlich. Im Abschluss fehlt zunächst noch die Präzision, sodass man es zunächst verpasst den Deckel drauf zu machen. Circa fünfzehn Minuten vor Ende können sich die Postler dann endlich belohnen. Nach Vorarbeit von Uhlemann verpasst Tom Heinemann zunächst den Treffer aus aussichtsreicher Position, der Abpraller landet jedoch vor den Füßen von Abanda, der diesen zum 0:3 verwandelt. In der Schlussphase kommt Wildenau dann schließlich doch noch zum Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß von Löschner fälscht man den Ball unglücklich ab, sodass dieser über Horlbeck hinweg im eigenen Tor landet. Die Postler lassen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und bleiben konzentriert. Weitere gefährliche Aktionen lässt die Mannschaft nicht mehr zu. Am Ende steht durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, eine gute Chancenverwertung sowie den nötigen Einsatz und Willen über die gesamten 90 Minuten ein verdienter 1:3 Auswärtssieg für die Postler. (JH) |
