07.Spieltag: Post SV Plauen - SpVgg. Heinsdorfergrund 02
Vogtlandklasse, 07. Spieltag
Samstag, 27.09.2025 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Luisenstraße)
Post SV Plauen
| -
1:2 (0:2)
| SpVgg. Heinsdorfergrund 02 ![]() |
Vorbericht:
Der 7. Spieltag steht bevor und es trifft der Siebtplatzierte auf den Achtplatzierten. Der Post SV Plauen begrüßt zuhause die SpVgg Heinsdorfergrund 02. Auf Platz acht liegen derzeit die Postler, welche mit drei Siegen aus sechs Spielen solide in die neue Spielzeit gestartet sind. In der Vorwoche unterlag man nach einem bitteren Auftritt im Derby gegen den VfB Nord Plauen mit 2:0. In einem hitzigen Duell war man zwar nicht die schlechtere Mannschaft, zahlte jedoch gegen eine erfahrene Mannschaft Lehrgeld in Bezug auf Cleverness und Effektivität. Damit sind die Postler diese Saison noch ohne Auswärtssieg, konnten dafür aber in Heimspielen die maximale Punkt-ausbeute holen. Diese Heimstärke soll daher auch in dieser Woche zum entscheidenden Faktor werden, wenn man die nächsten drei Punkte sichern möchte. Die SpVgg Heinsdorfergrund 02 positioniert sich derzeit auf Tabellenplatz sieben. Punktgleich und mit dem besseren Torverhältnis, jedoch auch mit einem Spiel mehr, ist man den Postlern derzeit hauchzart voraus. Bislang konnte man zuhause gegen die SpG Bergen/Tirpersdorf/Werda II gewinnen, auswärts holte man drei Punkte gegen den SV 1903 Kottengrün und beim Post-Nachbarn, dem VfB Nord Plauen. Zuletzt unterlag man zwei Mal, in der letzten Woche zog man gegen den VfB Großfriesen den kürzeren, davor unterlag man bei der SG Jößnitz. Die Gäste, welche seit der Saison 2007/08 in der Kreisliga A und damit auch seit Gründung der Vogtlandklasse in der Saison 2011/12 vertreten sind, sind den Postlern noch gänzlich unbekannt. Noch nie trafen die Mannschaften beider Teams aufeinander. Nichtsdestotrotz wird man sich allein aufgrund der engen Tabellensituation auf eine spannende Partie freuen können. (JH) |
Spielstatistik:
PSV: Langner, Müller, D.Turban, Hock, Uhlemann, Abanda (59. Rausch), Schalowski, Schäbitz (90.+3. Goerke), Kurzendörfer (70. Regitz), J.Hartung, E.Turban Tore: 0:1 Groß (8.), 0:2 Pilz (19.), 1:2 Schalowski (47.) Schiedsrichter: Marie Gottschalk, 1. Assistent: Ulf-Matti Glauß, 2. Assistent: Philipp Müller Karten: 0/4 |
Spielbericht:
Auch in dieser Woche gelingt den Postlern der Start in die Partie nicht wirklich, denn man verschläft die ersten Minuten merklich. Es fehlt die Kontrolle über das Spielgeschehen, mit dem Ball am Fuß agiert man ideenlos und schlägt diesen kopflos immer wieder lang. Auch in der Verteidigung agiert man nicht frisch, ist oftmals unkonzentriert oder steht zu weit vom Gegner weg. So fängt man sich bereits nach nicht einmal zehn Minuten das Gegentor folgerichtig ein. Beim Tor von Groß sieht insbesondere die Post-Innenverteidigung ziemlich alt aus. Auch nach dem Tor ist es eher der Gast, der zu echten Chancen kommt. Die Postler wagen nun zwar hin und wieder offensiv vorsichtige erste Schritte, bleiben aber nach wie vor zu ungenau. So lässt auch das zweite Tor nicht lang auf sich warten. Zunächst lässt man den Gästeangreifer den Ball ungestört festmachen. Bei der Querablage in die Tiefe schlägt man dann mehrfach über den Ball und schafft es nicht den Ball zu klären. Letztlich vollendet Pilz zum 2:0. Mit der zwei Tore Führung im Rücken, aber auch weil sich die Postler mehr und mehr gegen den Ball stabilisieren, stellt sich Heinsdorfergrund nun deutlich tiefer und lässt die Heimelf kommen. Chancen für die Postler bleiben jedoch weiterhin Mangelware, da man es kaum schafft mehrere Pässe aneinanderzureihen. So geht es mit einem verdienten Rückstand in die Pause, da man gegen den Ball weite Strecken zu schläfrig agiert und mit dem Ball kaum Fußball spielt. Für die zweite Hälfte muss man demnach einiges ändern, um nochmal in Punkte-Schlagdistanz zu gelangen. Nach der Pause fokussiert man sich nun vermehrt darauf, den Ball flach durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. So schafft man es bereits in den ersten Angriffen direkt vors Tor der Gäste und der Anschlusstreffer lässt demnach auch nicht lang auf sich warten. Nach einer Kombination über die Außen kommt der Ball in die Mitte, hier steht Schalowski richtig und bringt den Ball über die Linie. Trotz guter Minuten nach der Pause und dem damit verdienten Treffer hält das neue Spielkonzept mit flachen Bällen nicht lange an. Bereits nach knapp zehn Minuten in Halbzeit zwei verfällt man wieder in alte Muster, lässt den Ball weniger laufen, sucht unnötige Dribblings und schlägt zu häufig den langen Ball. Trotz dessen erarbeiten sich die Postler weiterhin einige Chancen, schaffen es jedoch nicht aus diesen Kapital zu schlagen. Die Gäste konzentrieren sich in Halbzeit zwei vorrangig darauf die Führung über die Zeit zu bringen, ziehen daher auch sehr häufig das Foul, verlangsamen damit das Spielgeschehen und unterbrechen den Rhythmus der Postler immer wieder. Den Postlern läuft allmählich die Zeit davon, sodass man immer wieder überhastet den Ball in die Spitze bringt. Einer der wenigen Bälle, die genau vors Tor kommen, gelangt im Rücken der Abwehr zum eingelaufenen Uhlemann. Dieser macht ihn gut fest und bleibt im Abschluss cool. Alles schaut nach dem verdienten Ausgleich der Postler aus, doch der Schiedsrichterassistent überstimmt die zunächst richtig liegende Schiedsrichterin und so fällt die Entscheidung auf Abseits. In der Folge passiert nicht mehr viel, Post versucht nochmal alles nach vorn zu werfen und den Lucky Punch zu setzen, doch Heinsdorfergrund lässt nichts mehr zu. Damit unterliegt man mit 1:2 und verliert so erstmals in dieser Saison zuhause. Letztlich eine vermeidbare und unnötige Niederlage, da der Gegner keine allzu große Gefahr ausgestrahlt hat, aber man selbst auch zu wenig angeboten und nicht gut genug gespielt hat. (JH) |
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