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2. Vorsitzende
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03741 131275

 

Schatzmeister

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03741 445656

  1. Start
  2. 21.Spieltag: Post SV Plauen - VfB Pausa-Mühltroff
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21.Spieltag: Post SV Plauen - VfB Pausa-Mühltroff

Vogtlandklasse, 21. Spieltag
  Samstag, 25.04.2026 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Luisenstraße)
 

  Post SV Plauen

Wappen_Post

-

 

3:2

(2:0)

 

VfB Pausa-Mühltroff

Wappen VfB Pausa-Mühltroff


            


Vorbericht:

Der 21. Spieltag steht bevor und der Post SV Plauen empfängt den VfB Pausa-Mühltroff, das direkte Duell zweier Tabellennachbarn.

Die Post rangiert aktuell auf Platz 6 mit 28 Punkten und einem Torverhältnis von 39:54. Direkt dahinter lauert der VfB auf Rang 7 mit 27 Punkten und einem Torverhältnis von 37:41. Beide Teams trennt nur ein Punkt, mit einem Sieg könnten die Mühltroffer an den Postlern vorbeiziehen, während sich die Gastgeber etwas Luft nach unten verschaffen könnten. 

Bei den Plauenern zeigt die Formkurve zuletzt eher nach unten. Zwar konnte man das letzte Heimspiel deutlich gewinnen und damit den ersten Dreier 2026 einfahren, spielte dabei aber "nur" gegen den Tabellenletzten. In der Vorwoche unterlag man wiederum erneut, sodass ein Aufwärtstrend zunächst ausbleibt.

Die Gäste kommen damit trotz der kürzlichen Niederlage gegen Großfriesen mit mehr Rückenwind als die Postler, da man sowohl gegen die SG Jößnitz, als auch gegen die SpG Bergen/Tirpersdorf/Werda II wichtige Punkte einfahren konnte.

Dementsprechend darf man ein enges Duell auf Augenhöhe erwarten, denn neben der Tabellensituation untermauern dies auch die letzten Begegnungen. Das Hinspiel im Oktober entschied der VfB Pausa-Mühltroff mit 2:1 für sich. Das Pokalspiel in Plauen, nur eine Woche zuvor entschieden wiederum die Postler erst in der Verlängerung mit 3:2 für sich.

(JH)


Spielstatistik:

PSV: Langner, Müller, D.Turban, Hock (75. Kurzendörfer), Uhlemann (81. Köbke), Abanda, Rausch (60. T.Hartung), Schalowski, J.Hartung (84. E.Turban), Förster, Roth

VfB: J.Glintschert, Gebhardt (76. Fuchs), M.Glintschert, Wagner (57. Stiller), Franz, Daßler (57. Gruner), Kunstmann (57. Strobel), Akbakay, E.Wetzel, S.Wetzel, Besser

Tore: 1:0 Müller (2.), 2:0 Rausch (35.), 2:1 S.Wetzel (63.), 3:1 Abanda (66.), 3:2 S.Wetzel (90.+3.)

Schiedsrichter: Stefan Egelkraut, 1. Assistent: Udo Fritzsch, 2. Assistent: Peter Kemnitzer

Karten: 0/0
Zuschauer: 100

 

Spielbericht:

Der Postler erwischen gegen Pausa-Mühltroff einen Start nach Maß. Von Beginn an setzt man den Gegner gut unter Druck und geht mit hoher Intensität ins Pressing. Gegen die langen Bälle der Gäste ist man defensiv konzentriert, sodass man zunächst das Geschehen auf dem Feld bestimmt, da man sich auch offensiv zielstrebig nach vorne kombiniert. Folgerichtig fällt das 1:0 nach einer direkten Kombination über mehrere Stationen, an dessen Ende Müller einen Querpass von Förster im Tor unterbringt. Im weiteren Verlauf lassen die Blau-Gelben jedoch zunehmend nach. Die Laufbereitschaft nimmt ab, Zweikämpfe werden nicht mehr konsequent geführt und die Gäste kommen besser ins Spiel. Pausa-Mühltroff bricht nun immer häufiger in der letzten Linie durch, erarbeitet sich mehrere hochkarätige Chancen, lässt diese aber ungenutzt. Obwohl ganz deutlich der Ausgleich für die Gäste in der Luft liegt, zeigen sich die Postler eiskalt und gnadenlos effektiv. Nach einem Konter bringt Förster erneut eine flache Hereingabe vor das Tor, diesmal steht Rausch richtig und verwandelt die zweite echte Tormöglichkeit zum 2:0. In der Folge haben beide Mannschaften weitere Möglichkeiten. Post hat trotz Führung Probleme Spielkontrolle zu erlangen, bringt aber über Außen immer wieder gefährliche Flanken vors Tor, es fehlt jedoch am Abnehmer. Pausa-Mühltroff ist weiterhin das gefährliche Team und macht Druck auf das Post-Tor, doch die Null auf Seiten der Postler bleibt bis zum Pausentee bestehen.

Damit nimmt man eine enorm glückliche 2:0 Führung in die Pause, da die Gäste einige gute und sehr gute Chancen liegen lassen. Trotz defensiver Probleme zeigt man sich dafür offensiv gnadenlos effektiv, für die zweite Hälfte muss man sich dennoch steigern und vor allem mehr Kontrolle über das Spiel erlangen.

Nach der Pause zeigt sich ein ähnliches Bild wie in Hälfte eins. Die Heimelf wirkt lethargisch und behäbig, zudem hemmen fehlende Kreativität und Laufbereitschaft das eigene Spiel. Die Gäste dagegen haben deutlich mehr Kontrolle über das Spiel, während die Postler vor allem zentral kaum Zugriff finden. Dennoch ist auch Pausa-Mühltroff offensiv nicht sehr ideenreich, sodass man weiterhin vorrangig auf lange Bälle setzt. Diese stellen die Plauener Hintermannschaft zwar immer wieder vor Probleme, echte Torgefahr kommt jedoch nur selten auf, da es meist an Präzision fehlt. In der 63. Minute bricht S.Wetzel durch und steht allein vor Langner, der kann zwar noch einmal parieren, schafft es jedoch nicht sich im zweiten Nachfassen durchzusetzen, sodass S.Wetzel zum 2:1 Anschluss trifft. Die Blau-Gelben wiederum schaffen es offensiv so gut wie keine Gefahr auszustrahlen. Wie in Hälfte eins sind es hin und wieder scharfe Flanken vor das Tor oder aus dem Halbfeld, doch da es am passenden Abnehmer oder an Genauigkeit fehlt, kommt es auch hier nicht zu nennenswerten Torchancen. Wenn bei den Plauenern etwas geht, dann nur über den sehr aktiven Abanda, der mit seinen Dribblings die Gäste immer wieder vor Probleme stellt, zumeist aber letztlich doch zu verspielt ist. Anders aber in der 66. Minute, Abanda zeigt erneut eine starke Einzelleistung, setzt sich gegen mehrere Gegenspieler durch und schiebt den Ball ins linke Eck, die passende Antwort auf den Anschlusstreffer der Gäste. Auch wenn sich dieser Treffer nicht unbedingt angedeutet hat, scheint er entsprechend des bisherigen Spielverlaufs die Vorentscheidung zu sein, da trotz Feldüberlegenheit der Gäste, diese kaum effektiv vor dem Tor sind. Post verteidigt in der Schlussphase den Vorsprung mit Mann und Maus, Pausa-Mühltroff wirft noch einmal alles nach vorn, der erneute Anschluss mit dem Schlusspfiff, per direkt verwandeltem Freistoß kommt jedoch zu spät.

Die Partie endet mit 3:2 und die Postler holen einen glücklichen und nicht wirklich verdienter Sieg. Am Ende sind vor allem gnadenlose Effizienz vor dem Tor und das nötige Quäntchen Glück entscheidend. Am 09.05. trifft man auswärts auf die SG Kürbitz, gespielt wird jedoch in Straßberg.

(JH)

 

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