24.Spieltag: SV 1903 Kottengrün - Post SV Plauen
Vogtlandklasse, 24. Spieltag
Sonntag, 31.05.2026 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Kottengrün)
SV 1903 Kottengrün
| -
2:2 (1:1)
| Post SV Plauen
|
Vorbericht:
Am 24. Spieltag der Vogtlandklasse empfängt der SV 1903 Kottengrün den Post SV Plauen. (JH) |
Spielstatistik:
SVK: Altmann, Neidhardt (83. Habash), Breiter, Meinelt, Geipel, Greiner, Dörks, Schuldt (52. Tita), Gönül (52. Balaj), Strobel, Eichler (76. Kaiser) PSV: Horlbeck, Müller, D.Turban, Hock (76. Regitz), T.Hartung (76. Kurzendörfer), Uhlemann, Abanda (79. Roth), Rausch, Schalowski, J.Hartung, Förster Tore: 1:0 Greiner (24.), 1:1 T.Hartung (30.), 2:1 Greiner (61.), 2:2 Förster (70.) Schiedsrichter: Michael Böhm, 1. Assistent: Rene Gutjahr, 2. Assistent: Jörg Schnabel Karten: 1/2 |
Spielbericht:
Der Start in die Begegnung gehört an diesem Wochenende klar dem SV Kottengrün. Die Gastgeber treten von Beginn an sehr druckvoll auf, lassen die Postler kaum zur Entfaltung kommen und haben dabei selbst viel Ballbesitz. Vor allem mit langen Bällen hinter die letzte Linie der Plauener oder über den Kapitän sucht die Heimelf immer wieder den Weg zum Tor. Die Postler wiederum haben zunächst Probleme mit dem hohen Tempo mitzuhalten. Mit dem Ball am Fuß fehlt es an der nötigen Ruhe und dem Mut gegen das aggressive Pressing im Spielaufbau anzukommen. Offensiv läuft dementsprechend kaum etwas zusammen, einziges Mittel sind diagonale Bälle, welchen es jedoch an Präzision fehlt. Defensiv können die Blau-Gelben von Glück reden, dass die Abstimmung beim letzten Pass meist noch nicht stimmt oder man in höchster Not klären kann. Dabei verhindern besonders Hock und Müller mit wichtigen Blocks auf der Linie den frühen Rückstand. Die verdiente Führung zum 1:0 für die Gastgeber fällt schließlich nach einem Fehler auf Seiten der Postler in der 24. Minute. Der Ball landet im Spielaufbau direkt in den Füßen des Gegners, dieser legt uneigennützig auf Greiner quer, welcher nur noch einschieben muss. Das Gegentor wirkt wie ein Weckruf. In der Folge sind die Postler deutlich präsenter, haben längere Ballbesitzphasen und finden dadurch immer besser ins Spiel. Bereits mit der ersten wirklich gefährlichen Offensivaktion gelingt der Ausgleich. Schalowski dribbelt von hinten durch die erste Pressinglinie, nach einem Doppelpass setzt er sich zunächst physisch gut durch und schickt anschließend T.Hartung in die Tiefe. Dieser bleibt vor dem Tor cool, schließt souverän ab und trifft zum 1:1 in der 30. Minute. Bis zur Halbzeit sind nun die Postler die spielbestimmende Mannschaft. Echte Torgelegenheiten kommen jedoch kaum zustande, lediglich ein aussichtsreicher Angriff über links, hier stimmt jedoch die Abstimmung beim letzten Pass nicht. So geht es mit einem 1:1 in die Pause. Für die zweite Hälfte müssen die Postler den Schwung aus den letzten fünfzehn Minuten der ersten Halbzeit mitnehmen, dann ist noch alles möglich. Dies schaffen die Postler auch, denn sie knüpften nach dem Seitenwechsel nahtlos an das Ende der ersten 45 Minuten an. Es häufen sich die Offensivaktionen immer weiter und diese wirken nun auch insgesamt gefährlicher. Es fehlt jedoch die letzte Konsequenz vor dem Tor. Hartung, Abanda und Rausch lassen mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Die mangelnde Chancenverwertung der Postler wird schließlich von den Kottengrünern bestraft. Nach einem Konter geht die Heimelf erneut durch Greiner mit 2:1 in Führung, obwohl die Blau-Gelben das Spiel zu diesem Zeitpunkt weitgehend kontrollieren. In der Folge entwickelt sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die Beste von diesen hat dabei Abanda, der den Ball aus aussichtsreicher Position knapp am Tor vorbei legt. In der 70. Minute erzielen die Gäste dann den verdienten Ausgleich. Nach einem langen Einwurf verlängert zunächst Turban den Ball auf den langen Pfosten, dort legt Rausch den Ball auf Förster ab, der den Ball zum 2:2 in den Maschen unterbringt. In den letzten Minuten wird die Begegnung nun noch einmal etwas hitzig, beide Mannschaften wollen unbedingt den Siegtreffer erzielen. Möglichkeiten sind auf beiden Seiten vorhanden, doch entweder fehlt die letzte Präzision im Abschluss oder die Defensivreihen können im entscheidenden Moment klären. Am Ende steht ein gerechtes 2:2 Unentschieden, da beide Teams ihre Chancen ungenutzt gelassen haben. Dennoch bleibt das Gefühl, dass mit einer konsequenteren Chancenverwertung und einem clevereren Ausspielen einiger Angriffe auch ein Auswärtssieg möglich gewesen wäre. (JH) |
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