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2. Vorsitzende
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  2. 08.Spieltag: SV Concordia Plauen - Post SV Plauen
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08.Spieltag: SV Concordia Plauen - Post SV Plauen

Vogtlandklasse, 08. Spieltag
  Samstag, 17.10.2026 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Hegelstraße)

 

SV Concordia PlauenSV Concordia Plauen 

-

 

6:1

(5:0)

 

Post SV Plauen

Wappen_Post

     

 


Vorbericht:

An diesem Wochenende reisen die Postler in die Plauener Südvorstadt. Es geht gegen den Vogtlandligaabsteiger, den SV Concordia Plauen.

Zur Begegnung gibt es derweil nicht viel zu sagen, Concordia konnte bislang alle Partien souverän gewinnen und ist unangefochtener Tabellenführer. Post wiederum strauchelt immer wieder und findet einfach nicht zur Form der letzten Saison, konnte bislang erst sieben Punkte holen. Dementsprechend scheinen die Rollen klar verteilt, gerade da Post in dieser Woche mit einem extrem dünnen Kader auskommen muss, der tatkräftig von Veteranen und Spielern der zweiten Mannschaft unterstützt wird, um überhaupt mit 11 Spielern auf dem Feld stehen zu können. 

Die kurzfristige Anfrage einer Spielverlegung wurde leider abgelehnt, dementsprechend heißt es diese Woche Schadensbegrenzung zu betreiben und das Bestmögliche als Mannschaft herauszuholen. Auch wenn ein Sieg unerreichbar scheint, stehen wir als Verein klar dafür, dass eine Spielabsage keine Option ist.

(JH)


Spielstatistik:

SVC: Militzer, Schaller, Faris (73. Kämmer), Likuka, Mergner, Efome, Amiri, Kazariani (57. Scholz), Albadawi, Kemmoe, Ali
PSV: Horlbeck, Turban, Abanda, Rausch, Schalowski, Schäbitz (78. D.Müller), Langner, Regitz, J.Hartung, Förster, Limbecker (55. Leihkauf)

Tore: 1:0 Kemmoe (4.), 2:0 Kemmoe (14.), 3:0 Efome (20.), 4:0 Kemmoe (25.), 5:0 Faris (28.), 5:1 Förster (47.), 6:1 Efome (70.)

Schiedsrichter: Michael Ott, 1.Assistent: Patrik Wegner, 2.Assistent: David Nemec

Karten: 2/1
Zuschauer: 33

 

Spielbericht:

Aufgrund der zu erwartenden Überlegenheit des Tabellenführers und des äußerst dünn besetzten Kader der Postler geht man mit einer sehr defensiven Aufstellung in die Partie. Das Ziel ist tief zu stehen, die Räume eng zu halten und aggressive Zweikämpfe zu führen, um möglichst wenig zuzulassen. Nach vorne will man rein auf Tempo setzen und versuchen mit einem gut platzierten langen Ball den Lucky Punch zu setzen. In den ersten Minuten scheint das Konzept zunächst aufzugehen, doch der erste Eckball der Partie bringt bereits alles durcheinander. Zunächst wirkt man etwas unsortiert und fälscht den Ball am langen Pfosten mehr als unglücklich direkt vors Tor ab. Dort muss Kemmoe nur noch draufhalten und erzielt das schnelle 1:0. Der frühe Rückstand bricht den Willen der Postler nahezu sofort und die Einstellung, dass der Gegner das Spiel sowieso gewinnt, erlangt merklich die Oberhand. In der Folge lässt die Con den Ball munter laufen und glänzt vor allem mit hoher Laufbereitschaft und Bewegung. Post folgt dabei nur halbherzig, Zweikämpfe führt man nicht mit vollster Überzeugung. Mit dem Ball schlägt man häufig zu überhastet und ungenau, schenkt dabei den Ballbesitz zu schnell her. Darüber hinaus lässt man immer wieder den einfachen Fußball mit kurzen Pässen vergessen und entscheidet sich für ein Dribbling gegen zwei bis drei Gegenspieler, bei dem der Ball nahezu immer verloren geht. So schraubt die Con das Ergebnis bis zur 30. Spielminute spielend leicht auf 5:0 nach oben, währenddessen Post eine Art Alibi-Gegenwehr liefert. In der Folge strafft man sich dann etwas, auch weil man sich vermehrt gegenseitig kritisiert und durch die aufkommende Wut und Unzufriedenheit Zweikämpfe konsequenter führt. Selbst hat man ein bis zwei Halbchancen, in diesen ist man aber zu unsauber und schließt, wie in vielen anderen Situationen, zu überhastet ab.

Damit geht es mit fünf Gegentoren in die Pause. Hier tauscht man deutlichst Meinungen und die Unzufriedenheit aus. Außerdem erinnert man noch einmal daran, dass es ok ist zu verlieren, jedoch die Art und Weise entscheidend ist.

So geht es in die zweite Hälfte und die Postler zeigen plötzlich ein ganz anderes Gesicht. Mit dem Ball ist man nun weniger überhastet und deutlich mutiger. Dabei schlägt man nicht mehr den ersten Ball überhastet raus, sondern lässt diesen zunächst laufen, bevor man ihn lang in die Spitze auf Förster bringt. So schafft man vor allem eine viel bessere defensive Entlastung, aber auch insgesamt ist man so viel besser im Spiel als noch in Halbzeit eins. Auch gegen den Ball zeigt man sich nun deutlich engagierter, bewegt sich mehr und übergibt die Gegenspieler deutlich besser. Die Zweikämpfe führt man nun auch mit der notwendigen Intensität und geht dem Gegenspieler deutlich mutiger hinterher als noch in der ersten Hälfte. So erzielt man bereits in der 47. Minute einen eigenen Treffer, nachdem man über wenige Stationen Förster in der Tiefe findet, der letztlich den Ball nur über den herauseilenden Torhüter hinweg ins Tor heben muss. Die Gastgeber dagegen sind nun sichtlich unzufrieden mit dem eigenen Spiel, auch da man nach der dominanten ersten Hälfte das Spiel und den Gegner nicht mehr ausreichend ernst nimmt und ein bis zwei Gänge zu viel zurückgeschalten hat. So verteidigen die Postler den nun 4 Tore Rückstand leidenschaftlich und schaffen es sogar hin und wieder selbst vors Tor der Con. Im Abschluss bleibt man jedoch zu ungenau, sodass weitere Tore auf Seiten der Postler aus bleiben. Die Con kommt dagegen viel seltener so spielend leicht vor das Tor wie noch in Hälfte eins, erzielen so in der 70. Minute deren einzigen Treffer in der zweiten Hälfte.

Damit endet das Spiel mit einem deutlichen 6:1 Sieg. Letztlich zeigte man von der Einstellung her zwei völlig verschiedene Halbzeiten. In der ersten Hälfte hat man sich bereits aufgegeben, bevor es überhaupt richtig los ging, in der zweiten Hälfte kämpfte man und zeigte, dass man das Spiel niemals hätte so hoch verlieren müssen. Nun gilt es die Einstellung der zweiten Hälfte mit in die nächste Woche zu nehmen. Es geht zuhause gegen die SG Kürbitz, hier sollten drei Punkte Pflicht sein.

(JH)

 

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