01.Spieltag: SpG Bergen/Tirpersdorf/Werda II - Post SV Plauen
Vogtlandklasse, 1. Spieltag
Sonntag, 17.08.2025 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Tirpersdorf Jägerswald Arena)
SpG Bergen/Tirpersdorf/ Werda II
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2:1 (1:1)
| Post SV Plauen
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Vorbericht:
Nach dem Pokalspiel in der Vorwoche startet in dieser Woche auch endlich die Liga. Die Postler gastieren Sonntags in Tirpersdorf, Gegner ist die SpG Bergen/Tirpersdorf/Werda II. (JH) |
Spielstatistik:
SpG: Schneidenbach, Weller, Schneider (65. Götz), Rödiger, Böswetter, J.Müller, Fuchs (78. Rose), Gottschlich, Kertzscher (65. Naujok), Naumann, Rau (53. Pietzsch) Tore: Fuchs (7.), Müller (42.), Naumann (75.), Naujok (76.) Schiedsrichter: Tino Nürnberg, 1. Assistent: Patrik Wegner, 2. Assistent: Maik Müller Zuschauer: 75 |
Spielbericht:
Den besseren Start in die Partie erwischen die Postler, Zweikämpfe werden konsequent geführt und man nimmt das Spiel in die eigene Hand. So entstehen früh erste Halbchancen, bei denen nur der letzte Pass oder der konsequente Abschluss für eine frühe Führung fehlen. Die SpG steht dabei tief und kompakt. Im eigenen Ballbesitz versuchen sie die schnellen Offensivspieler durch direktes Kombinationsspiel oder tiefe Bälle auf die Außen in Szene zu setzen. Punktuell wird außerdem durch gezielte Pressingmomente versucht, frühe Ballgewinne zu erzielen, welche die Postler meist spielerisch lösen können. In der siebten Minute hält man den Ball in einer solchen Situation zu lang und verliert diesen. Fuchs hat nun freie Bahn und lässt Horlbeck keine Chance. Trotz des frühen Rückstandes lassen sich die Postler nicht aus der Ruhe bringen und halten an ihrer Linie fest. Der gegnerische Spielaufbau wird früh gestört und Ballverluste auf Seiten der Gastgeber provoziert. Durch gefällige Kombinationen spielt man sich des Öfteren bis zum Strafraum durch, ist dann jedoch zu unkonzentriert bzw. teilweise ideenlos.
Ab der 20. Minute stellt man das frühe Anlaufen ein und steht tiefer, was einen merklichen Bruch ins Spiel der Blau-Gelben bringt. Defensiv kommt man nun des Öfteren in Bedrängnis und muss teilweise in höchster Not klären, da die Grundordnung nicht mehr passt. Mit dem Ball präsentiert man sich zudem ideenlos. Es mangelt an Laufbereitschaft und an Durchsetzungsvermögen in den entscheidenden Duellen. Zudem werden die Abstände zwischen den Ketten immer größer und man kämpft nicht mehr füreinander um jeden Ball. Kurz vor der Pause erzielt die Heimmannschaft dann ihren zweiten Treffer. Im Spielaufbau wird man extrem früh angelaufen, sodass der lauernden Angreifer den Ball erhaschen kann, nach Ablage auf J.Müller erzielt dieser das 2:0.
Mit diesem Spielstand geht es nun auch in die Pause. Die Postler müssen sich dabei selbst hinterfragen, warum man das engagierte Auftreten eingestellt und so den Gegner ins Spiel kommen lassen hat. Auch ist der Rückstand zur Pause zwar nicht unverdient, jedoch war er mehr als vermeidbar, da man dem Gegner zweimal den Ball geschenkt hat und somit nun vor einer schweren zweiten Halbzeit steht. Für diese nimmt man sich wieder vor mit mehr Mut und Laufbereitschaft das eigene Spiel aufzuziehen und den Gegner wie zu Beginn nicht ins Spiel kommen zu lassen. (SM) |
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