502.Runde Pokal: Post SV Plauen - VfB Pausa-Mühltroff
Pokal, 2. Runde
Samstag, 04.10.2025 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Luisenstraße)
Post SV Plauen
| -
3:2 n.V. (1:1)
| VfB Pausa-Mühltroff ![]() |
Vorbericht:
Die zweite Runde des Sternquell Vogtlandpokals steht an. Gegen den Ligakonkurrenten VfB Pausa-Mühltroff kämpft man zuhause um den Einzug ins Achtelfinale. In der ersten Pokalrunde ging es für die Postler gegen den Elsterberger BC. Bei einer souveränen Vorstellung siegte man mit 0:4. Die Tore bescherten Rausch mit einem Doppelpack, Abanda und Roth. Auch die Gäste konnten in der ersten Runde des Pokels überzeugen, gegen den FSV Ellefeld II gewann man ebenfalls klar mit 0:4. Seit diesem Jahr trifft man auch in der Sparkassenvogtlandklasse aufeinander. In der Tabelle trennen beide nur ein Zähler, der VfB Pausa-Mühltroff hat zehn, die Postler neun Punkte. Dementsprechend ist es schwer einen klaren Favoriten auszumachen. Anhand der Erfahrung, welche die Gäste aufgrund von Spielzeiten in Vogtlandliga und Landesklasse mitbringen, scheint der Vorteil eher auf deren Seite. Doch gerade der Pokal bringt immer etwas Besonderes und Unberechenbares mit sich, was wiederum die Postler nutzen wollen, um als siegreiche Mannschaft in die nächste Runde einzuziehen. (JH) |
Spielstatistik:
PSV: Langner, S.Müller, D.Turban, Hock (76. T.Hartung), Uhlemann, Abanda (53. Schalowski), Rausch (96. Heinemann), Schäbitz, J.Hartung (118. Roth), Förster (67. Kurzendörfer), E.Turban Tore: 0:1 k.A. (19.), 1:1 Abanda (45. FE), 2:1 Rausch (93.), 2:2 Lailach (106.), 3:2 S.Müller (110.) Schiedsrichter: Stefan Franda, 1.Assistent: Patrick Herold, 2.Assistent: Nick Limbecker Karten: 3/4 |
Spielbericht:
Die Postler starten konzentriert in die zweite Pokalrunde. In den Zweikämpfen ist man von Beginn an präsent, bei hohen Bällen gibt es gegen die robusten und groß gewachsenen Gäste zunächst noch Steigerungspotential. Mit dem Ball ist man im Passspiel und in den Annahmen noch recht unsauber, hin und wieder auch etwas zu träge. Hinzu kommt, dass man nach vorn noch zu überhastet ist. Dafür stimmen Laufbereitschaft und Einsatz. Ungefähr zehn Minuten dauert es bis man sich mit dem Ball etwas stabilisiert, erste kleinere Torchancen auf Seiten der Postler sind die Folge. Obwohl man besser im Spiel ist, ist es Pausa-Mühltroff, die bislang nur nach langen Bällen per Kopf in aussichtsreiche Situationen vordringen konnten, welche den ersten Treffer des Tages erzielen. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wird auf den langen Pfosten geschlagen, mehrere Spieler gehen nicht hin und lassen den Ball passieren, auch die Gäste kommen nicht hin, so schlägt der Ball schließlich ohne Kontakt am langen Pfosten ein. Mit dem Rückstand sind nun die Postler mehr gefordert, sodass man vermehrt Druck aufs Tor der Gäste ausübt. Chancen von Uhlemann und Abanda bleiben ungenutzt, auch dank eines glänzend reagierenden Schlussmanns der Pausa-Mühltroffer. S.Müller trifft aus der Distanz nur den Pfosten, J.Hartung setzt ebenfalls zweimal an und scheitert nur knapp. Trotz einiger guter Möglichkeiten fällt der Ausgleich zunächst nicht. Nach einem Einwurf geht ein Verteidiger ungestüm in den Zweikampf und bringt so J.Hartung im Strafraum zu Fall. Den fällige Elfmeter versenkt Abanda mit dem Pausenpfiff sicher im Tor. Damit geht es mit einem Unentschieden in die Pause. Die Vorstellung der Postler ist bislang einiges zufriedenstellender als in den vergangenen Wochen, größtes Problem bislang, die Chancenverwertung. Diese gilt es in Halbzeit zwei zu verbessern und dem Einzug in die nächste Runde steht nichts mehr im Wege. In der zweiten Hälfte sind es vor allem die Postler, die immer wieder anlaufen, echte Chancen sind jedoch rar gesät. Pausa-Mühltroff konzentriert sich dagegen vorrangig auf das Verteidigen, setzen ab und zu Nadelstiche per Konter nach langen Bällen. Die Abschlüsse welche sich die Postler erspielen, kommen dann nur sehr harmlos aufs Tor. Die Gäste nutzen wiederum ihre Chance frei vorm Tor stehend ebenfalls nicht. So liegt bereits deutlich vor Spielende die Verlängerung in der Luft und da bis Spielende nichts weiter passiert, kommt es schließlich auch genau so. In der Verlängerung sind beiden Teams die bereits gespielten 90 Minuten, teilweise bei Regengüssen wie aus Eimern, deutlichst anzumerken. Beide konzentrieren sich hauptsächlich auf lange Bälle. Bereits kurz nach Wiederanpfiff gelangt ein solcher zu Rausch, dieser hat kurz vor dem Strafraum auf der rechten Seite sehr viel Platz, nutzt diesen für einen unerwarteten Schuss und überrumpelt damit Verteidigung und Torhüter. Mit der umjubelten Führung im Rücken spielt man die erste Hälfte der Verlängerung konsequent herunter. Nach dem zweiten Seitenwechsel starten die Gäste mit einem langen Ball in die letzten fünfzehn Minuten. Dieser rutscht auf dem nassen Rasen an Freund und Feind vorbei, sodass im Rücken der Abwehr die Hereingabe vom durchgelaufenen Flügelspieler der Gäste vors Tor kommt. Dort grätscht Lailach den Ball ins Tor. 2:2 und alles wieder auf Anfang. Wenige Minuten später sorgt dann ein Standard für die erneute Post-Führung. S.Müller hat viel Platz und köpft die erste gut geschlagene Ecke des Tages wuchtig in die Maschen. Die verbleibende Zeit spielen die Postler schließlich nur noch runter, halten den Ball so gut es geht in den eigenen Reihen. Gegen den Ball steht man tief und verteidigt alle Angriffsversuche der Gäste weg. Den alles entscheidenden Treffer nach Konter kurz vor Ende vereitelt erneut der Schlussmann der Pausa-Mühltroffer. Damit endet die zweite Runde des Sternquell-Vogtlandpokals mit einem 3:2 Sieg nach Verlängerung. Man zeigt über neunzig Minuten hinweg eine gute Leistung, scheitert jedoch wieder einmal an der Chancenverwertung. In der Verlängerung zeigt man sich letztlich als das willensstärkere Team und fährt damit den verdienten Sieg ein. (JH) |







