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2. Vorsitzende
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03741 131275

 

Schatzmeister

Heike Kaiser

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  1. Start
  2. 06.Spieltag: Post SV Plauen - SpG Markneukirchen/Wernitzgrün
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06.Spieltag: Post SV Plauen - SpG Markneukirchen/Wernitzgrün

Kreisliga, 6. Spieltag
  Samstag, 21.09.2024 - Anpfiff 15.00 Uhr
(Spielort: Rasenplatz Luisenstraße)
 

Post SV Plauen - SpG Markneuk./Wernitzgr.

7:1 (5:0)


  Wappen_Post    Wappen_Markneukirchen 

 
Vorbericht:

Das dritte Heimspiel der Saison steht an und wir empfangen die Spielgemeinschaft Markneukirchen/Wernitzgrün.
Die Obervogtländer beendeten ihre erste Kreisligasaison nach dem Wiederaufstieg auf einem guten zehnten Platz mit komfortablem Abstand zum Abstiegsrang, in diese Richtung soll es sicherlich auch diese Saison gehen, um sich langfristig in der Liga zu etablieren. Im bisherigen Saisonverlauf sprangen bisher ein Sieg gegen die Lok heraus, die anderen vier Spiele gingen allesamt verloren, wobei mit Stahlbau und Theuma jedoch zwei aktuelle Hochkaräter der Liga als Gegner dabei waren. Bei den Postlern bleibt die bisherige Saison weiterhin sehr holprig. Zwar konnte man in den letzten Wochen seine ersten beiden Saisonsiege einfahren und gewann dabei jeweils deutlich, in der letzten Woche wurde man jedoch beim 5:4 gegen die SG Stahlbau Plauen wieder geerdet. Trotz eines Viererpacks durch Förster reichte es am Ende nicht, da man mit dem Schlusspfiff den erneuten Rückstand kassierte. Es zeigt sich weiterhin, dass man zwar immer wieder starke Phasen im Spiel hat, in denen man den Gegner dominiert, aber ebenso ist man über weite Strecken zu überhastet und bringt sich durch einfache Fehler immer wieder ins Hintertreffen. Somit bleibt abzuwarten, ob man diese Woche an die beiden siegreichen Spiele anknüpfen kann, um so endlich richtig den eigenen Rhythmus zu finden.

(JH)


Spielstatistik:

PSV: Horlbeck, S.Müller, D.Turban (63. E.Turban), Uhlemann, Griesinger, T.Hartung (74. Hock), Rausch (63. Kouatchoua), Roth (46. Heinisch), Regitz, Förster, Schäbitz
SpG: Trommer, Starcevic, Jacob, Wunderlich, Hellinger (46. Schindler), Voigt, Worbs, Sandner (81. Simm), Picker, Seifert

Tore: 1:0 Uhlemann (8.), 2:0 D.Turban (18.), 3:0 Uhlemann (27.), 4:0 Rausch (34.), 5:0 Förster (41.), 5:1 Voigt (50.), 6:1 T.Hartung (55.), 7:1 T.Hartung (63.)

Schiedsrichter: Gunter Schwab, 1. Assistent: Finn Herzog, 2. Assistent: Jan Füssel
Zuschauer: 75

 

Spielbericht:

Die Postler starten in dieser Woche mit einer neuen ungewohnten Formation in die Begegnung. Das System, welches mit einem Sechsern und zwei Zehnern deutlich offensiver ausgelegt ist als das übliche mit zwei Sechsern und nur einem Zehner funktioniert von Beginn an sehr gut. Sofort kann man den Gegner hoch stehend stark unter Druck setzen und so kommen die Postler häufig zu frühen Ballgewinnen. Auch die ersten Chancen entstehen so recht schnell, diese bleiben jedoch zunächst noch ungenutzt. Nach einer Hand voll Chancen ist es Uhlemann, der einfach mal drauf hält und zur 1:0 Führung nach acht Minuten trifft. Auch in der Folge bleiben die Postler sehr präsent und drücken dem Gegner fast vollständig ihr Spiel auf. Lediglich durch Befreiungsschläge können sich die Gäste etwas Luft verschaffen, mit dem Ball am Fuß ist zumeist sehr schnell Endstation. Ein Eckball in der 18. Minute bringt dann das verdiente 2:0. Uhlemann schlägt eine Ecke vors Tor, dort köpft Roth den Ball freistehend an die Latte, den Abpraller verwandelt schließlich D.Turban. Nach knapp einer halben Stunde trifft Uhlemann erneut. Dabei profitiert er von der Gedankenschnelle von Rausch, der einen Einwurf blitzschnell ausführt und somit die komplette Hintermannschaft der Gäste überrumpelt und so Förster mit dem Ball unbedrängt tief gehen kann und den Ball dann quer zu Uhlemann legt. Bereits kurz nach dem 3:0 darf sich nun auch Rausch in die Liste der Torschützen eintragen. Dabei legt Förster den Ball nach Anspiel von Rausch, mit dem Rücken zum Tor stehend, über die Abwehr. Diesen nimmt Rausch gut aus der Luft und schießt unten links ein. Generell lassen die Postler den Ball immer wieder mit wenigen Kontakten schnell durch die eigenen Reihen laufen, sodass der Gegner kaum eine Chance auf den Ball hat. Ansonsten kommt vom Gegner wenig, zwar versucht man sich in der letzten Linie an einem kontrollierten Spielaufbau, welcher jedoch von den Postlern gut unterbunden wird, sodass man immer wieder zu langen Bällen gezwungen ist. Diese kann man jedoch ebenfalls gut verteidigen, sodass die Gäste auch offensiv kaum in Erscheinung treten. Bevor es in die Pause geht steuert Förster das 5:0 bei, nachdem er gut in die Tiefe geschickt wird.
Somit geht es mit einem mehr als klaren 5:0 in die Pause. Anhand des Ergebnisses kann man damit vollumfänglich zufrieden sein, wenn auch im Abschluss nach wie vor noch einige Chancen ungenutzt bleiben und im Spielaufbau aus der Abwehrkette heraus zu häufig der überhastete Ball nach vorn geschlagen wird. 
Der Start in die zweite Hälfte verläuft zunächst gut, die Postler machen ähnlich weiter wie vor der Pause. Jedoch schleichen sich auch relativ schnell einige Nachlässigkeiten ein, so zum Beispiel in der 51. Minute als man in der Defensive ordentlich pennt und Voigt dies ausnutzt und einen Treffer für die SpG erzielen kann. Zwar ist man in dieser Phase in der Summe etwas zu nachlässig, beendet dies jedoch mit dem sechsten Treffer an diesem Nachmittag, als sich T.Hartung den Ball vor dem Strafraum schnappt, ihn über seinen Gegenspieler legt und schließlich stramm ins kurze Eck abschließt. Ein Freistoß von der Mittellinie in der 63. Spielminute beschert dann das letzte Tor des Tages. Der Ball kommt genau auf D.Turban, jedoch auf einer ungünstigen Höhe, sodass er diesen mit seinem wohlgenährten Bauch auf T.Hartung ablegt. Dieser zögert nicht und versenkt den Ball im Tor. Danach wechseln die Postler munter durch, sodass alle zu etwas Spielzeit kommen, dadurch bedingt erleidet das Spiel einen leichten Bruch und man erarbeitet sich nicht mehr so viele Chancen wie in der ersten Halbzeit. Dennoch ergeben sich weitere Möglichkeiten das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, ein Tor fällt aber nicht mehr.
Damit endet die Begegnung mit einem klaren 7:1. Im Endeffekt konnte man einen stark Ersatzgeschwächten Gegner über nahezu die kompletten 90 Minuten dominieren und gewinnt schließlich in der Höhe verdient. Verbesserungsbedarf besteht aber weiterhin in der Verwertung von Chancen. Außerdem muss man teilweise an der Einstellung arbeiten, da man sich in der zweiten Halbzeit auf dem Ergebnis etwas zu sehr ausgeruht hat und zu wenig investiert hat, mit der Folge des vermeidbaren Gegentreffers. Diese kleinen Ausrutscher gilt es in der Zukunft noch abzustellen.

(JH)

 

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